Neue Methode des E-Learning
In vielen Unternehmen wird bereits mit Hilfe des E-Learnings dafür gesorgt, dass die Mitarbeiter immer auf dem neusten Stand sind. Sie sollen durch das E-Learning vor allem betriebsinterne Vorgänge oder auch den Umgang mit dem Kunden besser erlernen oder auffrischen. Auch Anleitungen, wie beispielsweise ein Computerprogramm funktioniert, werden inzwischen via E-Learning an den Mann oder die Frau gebracht.
Allerdings kommt es immer wieder vor, dass die Mitarbeiter mit einer hohen Datenmenge überfordert sind. Schließlich ist es deutlich einfacher, wenn bestimmte Dinge in kleinen Schritten erlernt werden, sodass diese immer wiederholt werden können und besser im Gedächtnis haften bleiben.
Zahlreiche Experten des E-Learning haben sich das gleiche gedacht und sind darauf gekommen, dass es definitiv effektiver ist, immer wieder kleine Lerneinheiten einzuschieben. Hierbei spricht man vom so genannten Mikro-Lernen.
Das Entscheidende hieran ist, dass durch das Mikro-Lernen die Sachen erst dann erlernt werden, wenn sie unmittelbar benötigt werden.
Ein Beispiel: Ein Mitarbeiter einer großen Firma soll eine Rechnung erstellen, kennt das Programm aber noch nicht so gut. In diesem Moment ist es sinnvoll, das E-Learning Programm zu aktivieren und Schritt für Schritt eine gute Anleitung zu erhalten. Dies hat den Vorteil, dass es genau haften bleibt. Vergisst man ein Detail doch wieder, so kann es jederzeit wieder aufgerufen werden. Außerdem wird es zwischendurch auch noch einmal abgefragt.
Derartige Methoden können sehr viel wirksamer sein, als das Anschauen verschiedener Dinge, die der Nutzer in dem Moment nicht anzuwenden weiß. Besteht jedoch die Möglichkeit, an einem praktischen Beispiel eine „Übung“ umzusetzen, so kann das Gehirn sich einen Reim daraus machen und die erlernten Dinge viel besser verarbeiten. Möchte man diese Dinge später erneut aufgreifen, so hat man beispielsweise ein bestimmtes Bild oder einen Ablauf im Kopf, der die ganze Sache sehr viel einfacher macht.