Web-TV = günstiges Überallfernsehen

von Redaktion, vom 19.12.2008 in web-tv

Den Begriff “Web-TV” hat mit Sicherheit jeder schon einmal gehört. Es bedeutet die Übertragung von Videodaten über das Internet. Diese Technologie steht in Konkurrenz zu dem kostenpflichtigen IPTV. Die Web-TV-Angebote sind in der Regel kostenlos und können von überall auf der Welt empfangen werden. Die Übertragung der Daten erfolgt via Data Streams, was soviel wie Datenströme bedeutet. Diese Datenströme übermitteln die Inhalte von Web-TV über das Internet. Zur Übertragung wird eine Netzwerkverbindung zwischen Computer des Nutzers und dem Streamingserver aufgebaut. Der eigentliche Vorgang der Übertragung der Daten besteht aus dem Empfangen und dem gleichzeitigen Wiedergeben der Videoinhalte. Die Audio- und Videodateien werden nun mit Hilfe des Internet-Protokolls gesendet. Im Gegensatz zu IPTV wird Web-TV nicht im geschützten und kostenpflichtigen Netz eines Providers angeboten, sondern es ist über das Internet meistens frei, das heißt kostenlos, empfangbar. Und hierin ist dann auch schon der große Vorteil des Web-TV-Angebots zu sehen. Mit Ausnahme des Angebots der Öffentlichen-Rechtlichen Sender, die sich durch die GEZ-Gebühr finanzieren, ist das Web-TV kostenlos über das Internet empfangbar.

Mit E-Learning werden die Studenten und Schüler von heute zu den Kompetenzträgern und Eliten von morgen. Doch die Welt bleibt in ihrer Entwicklung nicht stehen und so muss sich auch das Lernen wandeln. Man muss lernen, sich in einer vernetzten und dynamisch verändernden Welt bestehen zu können. E-Learning ist die Lösung und es führt kein Weg daran vorbei. Die Form des Wissens- und des Kompetenzerwerbs ist immer auch ein wesentlicher Teil des Lernens selbst. Weiter ist auch zu erkennen, dass das Lernen, Arbeiten sowie die Freizeit immer mehr verschwimmen. Das heißt lebenslanges Lernen und willkommen in der Wissensgesellschaft. Für Schulen und Hochschulen hat eine neue Phase zur Meisterung der neuen Anforderungen begonnen. Eine Vision könnte es sein, dass bis zu dreißig Prozent der gesamten Lehrangebote in Form von E-Learning realisiert werden könnten. Die verlangt jedoch viel Mut dazu, etwas Neues zu tun!


Web-TV und E-Learning - Die Zukunft

von Redaktion, vom 17.12.2008 in web-tv

Wenn es um die einheitliche Abgrenzung der Begriffe im Zusammenhang mit Internet und Fernsehen geht, ist die Verwirrung oft recht groß. Diese Begriffe sind im Einzelnen IPTV, Web-TV, Online-TV und Internet-TV. Eventuell bringen die folgenden Erläuterungen etwas Licht ins Dunkel.

Beim IPTV ist das Bestimmungsziel der Fernseher, wo die digitale Übertragung von Filmen oder Fernsehprogramme über ein digitales Fernsehnetz erfolgt. Beim Web-TV hingegen ist das Ziel der Computer, wobei die Ausgabe auf den Fernseher mit Hilfsmitteln ebenso möglich ist. Die Übertragung von Video-Streams erfolgt meist von einem zentralen Server. Web-TV kann im offenen Internet betrieben werden, es ist jedoch eine Wiedergabesoftware oder ein Browserplugin notwendig. Weitere gebräuchliche Ausdrücke für Web-TV sind Internet-TV, Streaming-TV, Internetfernsehen und Online-TV. Es spricht aber sicherlich nichts dagegen, bei IPTV von Internetfernsehen zu sprechen. Es ist auch denkbar, dass sich IPTV und Web-TV als synonymer Begriff durchsetzen werden.

Ebenso wie das Fernsehverhalten hat sich auch das Lernverhalten in den letzten Jahren sehr verändert. So ist der Begriff E-Learning heute nicht mehr wegzudenken, sei es in der Schule, an der Universität oder im Berufsleben. Das Lernen am Computer kennt man zwar schon etwas länger, jedoch hat es sich inzwischen etwas verändert, und zwar im Verhältnis zwischen E-Learning und herkömmlichen Methoden der Präsenzschulung. Wer im Beruf eine Weiterbildung absolvieren musste, der wurde oft alleingelassen mit aufwendigen Computerprogrammen und schon nach kurzer litt die Motivation darunter. Was fehlte war der Zuspruch eines Lehrers bei Erfolgen und Misserfolgen oder auch der persönliche Kontakt zu anderen Mitschülern. Beim E-Learning hat sich daher zwischenzeitlich das “Blended Learning” als Königsweg erwiesen. Hier ergänzen sich Präsenzschulungen und E-Learning-Anwendungen wunderbar. Betriebsbedingte Praktiken kennt jeder und sie lassen sich mit virtuellen Experimenten am heimischen Computer verlängern. Diese Möglichkeiten haben gerade die Fernstudienanbieter schon länger erkannt und nutzen seither die Kombinationsmöglichkeiten wie folgt, dass der Unterrichtsstoff eines Seminarwochenendes mit dem passenden Lernprogramm vorher und nachher am Computer eingeübt und vertieft wird.


Die Zukunft des Fernsehen und des Lernens: Web-TV und E-Learning

von Redaktion, vom 13.12.2008 in web-tv

Das Internet ist auf dem Vormarsch und hat nun auch das Fernsehen als neues Wirkungsfeld erreicht. Als Beispiel kann hier ganz deutlich die Video-Web-Site youtube angeführt werden, die seit ihrer Veröffentlichung sage und schreibe über 100 Millionen Abrufe von Video-Clips täglich verbuchen kann. Ein solcher Erfolg zieht natürlich Inhalteanbieter und Programmanbieter aus der TV-Branche an. Diese neue Art der entstehenden Plattformen werden dazu genutzt, um Web-Nutzern ihre Fernsehinhalte auch am Computer erreichbar zu machen. So wird dann aus Web-Video Web-TV. Man kann Web-TV derart definieren, dass TV-artige Programminhalte über das offene Internet bereitgestellt werden. Dazu muss allerdings ein schneller DSL-Zugang vorhanden sein.

Auch noch von einer anderen Seite erobert nun das Internet das Fernsehen. Die Rede ist von IPTV. IPTV bedeutet, dass herkömmliche TV-Programme über Internet/DSL auf den Bildschirm gelangen. Bisher geschah dies über Antenne, Kabel oder Satellit. In den Aufbau dieser technischen Infrastrukturen haben die Telekommunikationsunternehmen hohe Geldsumme investiert.

Auf diese Art und Weise sind internetbasierte, jedoch geschlossene Distributionsplattformen entstanden. Diese werden von den Telekommunikationsunternehmen kontrolliert und mit bislang unterschiedlichem Erfolg wirtschaftlich vermarktet. Während Web-TV im Allgemeinen kostenlos ist, bekommt man IPTV kaum für weniger als 30 Euro im Monat. Außerdem bieten viele Hersteller, wie zum Beispiel Microsoft und Apple, die Hard- und Software an, die benötigt wird, um Web-TV nicht nur am Computer, sondern auch auf dem Fernseher empfangen zu können.

Ein ganz anderes Thema befasst sich mit dem elektronischen Lernen = E-Learning. Bei der heutigen Marktlage, die von CBT’S (Computer Based Training) bestimmt wird, lässt sich die alte Problematik nicht lösen, und zwar dass viele Lerner sich auch beim E-Learning die Kommunikation zwischen anderen Lernenden wünschen. Dies wiederum könnte bessere Marktchancen für WBT’S (Web Based Training) versprechen, da es hier solche Möglichkeiten eher gibt. Wenn möglich, sollten die Lehrenden beim E-Learning immer ansprechbar sein, eventuell Treffen organisieren sowie Online-Lerngemeinschaften moderieren. So könnte eventuell die Zukunft von WBT aussehen.