Web-TV und E-Learning
Sie ist in aller Munde - die online Video-Werbung. Alle wissen es: das Internet ist inzwischen zu einem Massenmedium geworden, denn ungefähr 56,3 Prozent der gesamten Bevölkerung ist online. Die online Video-Werbung gewinnt immer mehr an Bedeutung und wird auch zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für das Fernsehen. Online-Kampagnen können durchaus sehr erfolgreich werden, dies besagen Studien. Das Web-TV ist steuerbar, messbar und auch anerkannt. In der Werbung ist die Werbeerinnerung sehr wichtig und sie ist bei Online-Werbung größer als dies bei klassischen Medien der Fall ist. Schon sehr viele, namhafte Unternehmen haben die Online Video-Werbung bereits für sich entdeckt und der Zulauf von anderen Unternehmen wird immer mehr. Unternehmen, die in Werbung Geld und Zeit investieren, sollte daher auf Online-Werbemaßnahmen nicht verzichten. Die Zielgruppen, die täglich online gehen, werden dadurch erreicht. Als Beispiel, wie hoch Userzahlen sein können, können die Videoportale “youtube” und “myvideo” genannt werden. Hier haben die Nutzer die Möglichkeit, TV-Werbespots oder Fernsehausschnitte hoch zuladen, die dann auch bewertet werden. Web-TV mit Online-Videos können, richtig eingesetzt, eine hohe Wirkung erzielen.
Genau wie Web-TV wird E-Learning immer mehr genutzt. Aber was ist E-Learning eigentlich? Ganz allgemein kann die Unterstützung des Lernens mit digitalen Technologien als E-Learning bezeichnet werden. Davon abzugrenzen ist E-Teaching, das als Unterstützung des Lehrens gilt. Man kann aber auch sagen, dass beide Begriffe als Sammelbegriff für die verschiedenen formen des mediengestützten Lehrens und Lernens dienen. E-Learning ist als solche Lernform zu verstehen, die ohne eine Präsenzphase des Lernenden auskommt und nur internetgestützt stattfindet.
An Hochschulen wiederum wird als E-Learning im Allgemeinen “Blended Learning” (to blend = vermischen) verstanden. Dieses Blended Learning ist eine Mischung von Präsenzphasen sowie Online-Phasen, das heißt, die jeweiligen Vorteile dieser beiden Formen werden genutzt und miteinander kombiniert. In Lehrveranstaltungen können digitale Medien als Zusatzangebot ergänzt werden bzw. integriert sein. Nur zum Beispiel im Fernstudium werden die Präsenzphasen vollständig ersetzt.