Clipflakes verbindet Videosuche und Community

von Redaktion, vom 24.11.2009 in web-tv

Communitys sind beliebte Treffpunkte im Internet. Die Verbindung sozialer Netzwerke und einer Videosuche, das hat nun Clipflakes geschafft. Eine Abfrage, vom Benutzer, durchsucht 17 der gängigsten nationalen und internationalen Videoseiten. Darunter bekannte Anbieter wie zum Beispiel YouTube, Metacafe, Justin.tv, Kewego und uStream.

Die Anmeldung bei Clipflakes ist kostenlos und ist über eine Standardanmeldung möglich. Doch auf bestehende Accounts bei Facebook, Twitter oder eine OpenID kann man sich bei Clipflakes einloggen. Nach dem registrieren und einloggen kann sich auf der Internetseite jeder User seine eigene, persönliche Playlist zusammenstellen. Die Suchergebnisse dieser Playlist werden als Ergebnis in einem Video angezeigt. So kann sich jeder Nutzer sein eigenes Webfernsehen zusammenstellen. Persönliche und individuelle Inhalte bilden die eigenen Videos. Diese werden unter dem Usernamen angezeigt und können dort abgerufen werden. Ebenso ist es möglich, die Videos eines ausgewählten Nutzers als Ganzes anzuschauen. Ebenso sind bereits verschiedene Kategorien angelegt wie zum Beispiel „Wissenschaft“ oder „Animation“.

In der Test-Phase befindet sich noch ein Video-Aggregator, welcher außer den großen Videoportalen, auch kleinere Videobörsen wie MyVideo oder Clipfish durchsucht. Bei deutschen IPTV-Award 2009 wurde diese Idee deshalb in den zwei Kategorien, “Innovativstes Format” und “Innovativste Technologie” nominiert.

Der Geschäftsführer Jens Mutschke räumt ein das derzeit lokale Portale noch zu kurz kommen, da es noch keine Videosuchmaschine gibt, die sich ausschließlich auf deutsche Portale spezialisiert hat. Genau dies soll aber mit Clipflakes geschafft werden. Nicht nur die großen Videoportale sollen durchsucht werden, sondern auch grade die kleineren Videobibliotheken sollen berücksichtigt werden.

Außerdem soll die Kommunikation der Nutzer gefördert werden. Die selbst kreierten Clips können auf der Internetseite in verschiedene Kategorien angelegt werden. So haben auch anderen Nutzer von Clipflakes die Chance diese Clips zu sehen. Diese haben die Möglichkeit die Clips zu kommentieren, zu bewerten und weiter zu empfehlen.


E-Learning - ein neuer Masterstudiengang

von Redaktion, vom 20.11.2009 in e-learning

Die Uni Heidelberg bietet ein neues Studienangebot im Bereich Master. Hierbei handelt es sich um den Master für E-Learning Experten. Der Studienbeginn ist bereits das kommende Sommersemester. Die Studiendauer beträgt vier Vollsemester oder sieben Semester in Teilzeit. Die Studienvoraussetzungen sind ein bereits vorhandener Hochschulabschluss und die Teilnahme an einem Auswahlgespräch. Jedes Semester des Studienganges für E-Learning und Medienbildung 450 Euro. Angemeldet sein sollten künftige Studenten bis zum Mitte Januar 2010.

Der Studiengang reagiert auf den aktuellen Fortschritt in der Bildung. E-Learning verbindet die Visualisierung mit dem interaktiven Lernen. Der neue Maserstudiengang E-Learning und Medienbildung kurz Elmeb21 genannt, vermittelt die Fähigkeiten Lernportale im Internet zu erschaffen und diese mit den effektiven Lerninhalten zu belegen.

Die neuen Master können sämtliche Lerninhalte in medienrelevanter Form umsetzen und nach verschiedenen Gestaltungswünschen und Vorschlägen gezielt umsetzen. Dieser Studiengang verbindet die neue Technik E-Learning, gezielt mit dem Medienbereich. Berufe wie Medienverantwortlicher an Schulen oder Hochschulen oder Mitarbeiter in Landesmedienzentren stehen dann offen.

Der Schwerpunkt im Studiengang liegt vor allem in zwei Bereichen. Einmal im Theoriebereich mit verschiedenen mediendidaktischen, medienpädagogischen und medienwissenschaftlichen Inhalten. Zum Anderen der praktische Medien Bereich. Die Theorie ist immer fest mit Praxis verknüpft. Verschiedene Lernformen und selbstgestaltetes Nachforschen und Einbringen zeichnen diesen Studiengang aus.

Nach erfolgreichem Abschluss erwirbt man 120 ECTS Credits und ist daher auch auf dem internationalen Markt anschlussfähig. Darüber hinaus ist man befähigt ein Promotionsstudium anzuschließen und auch der höhere Dienst ist möglich.

Der Studienort Heidelberg bietet eine Hochschule in romantischer Kulisse. Der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort ist auch über nationale Grenzen bekannt und kann mit guten Referenzen aufwarten. Die Region ist führend im Bereich Medien und Information und dadurch gut für den neuen Masterstudiengang E-Learning und Medienbildung ausgestattet.


Internetfernsehen auf dem Vormarsch

von Redaktion, vom 15.11.2009 in web-tv

Heute spielt das Internet eine große Rolle. Dies ist auch bei den Fernsehangeboten zu merken. Allein im letzten Jahr ist das Fernsehangebot im Internet um 150% gestiegen. Im Herbst 2009 wurde daher von der Marktforschungsagentur goetzpartners eine Umfrage in Deutschland durchgeführt. Diese gibt Aufschluss Über das Nutzungsverhalten und die Zahlbereitschaft der Nutzer bezüglich des Internetfernsehens.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass IPTV von fast Dreiviertel aller Befragten genutzt wird. Dies entspricht 45% mehr Nutzern als im Jahr zuvor und ist somit ein deutlicher Anstieg. Das Abrufen von Filmen zu selbst gewählten Zeiten, Video on Demand, erfreut sich einer Über 100-prozentigen Steigerung. Das Internetfernsehen Über geschlossene Netzwerke erreicht die höchste Zunahme. Hier ist ein Anstieg von 470% eingetroffen. Dies zeigt deutlich, dass das IPTV sich immer größerer Beliebtheit erfreut.

Trotz der steigenden Zahlen bleibt das herkömmliche Fernsehen noch an erster Stelle. Die Telekom verzeichnet mit dem Entertainment-Paket etwa eine Million Nutzer. Beim kostenlosen Konkurrent Zattoo sind es schon fast zwei Millionen registrierte User. Andere Plattformen sind zum Beispiel maxdome mit Ähnlich vielen Nutzern wie Zattoo. Trotz eines leichten Rückgangs bleibt MyVideo der Spitzenreiter davon.

Der Vorteil des Internetfernsehens liegt in der großen Auswahl und den zum Teil besonderen Inhalten. In Zukunft ist die Nutzung des Internetfernsehens, durch zum Beispiel Set-Top-Boxen, einfacher. Auch ist es möglich das Programm selbst mitzugestalten und verschiedene Kameraperspektiven einzustellen, was diese Art des Fernsehens sehr attraktiv macht. Durch Komplettpakete bewegen sich auch die Preise mittlerweile im erschwinglichen Rahmen.

Zukünftig spielt die neue HD-Technik eine immer größere Rolle. Die Studie ergab, dass viele Nutzer für ein hochaufläusendes Fernsehbild auch bereit sind, mehr Geld zu bezahlen und zu einem IPTV-Anbieter wechseln würden. Diese neue Technologie wird vor allem bei Spielfilmen und Dokumentationen gewünscht. Weitere Vermarktung und besser Technologie werden das Internetfernsehen weiterhin ansteigen lassen.


Mobile Learning – Eine neue Lernmethode?

von Redaktion, vom 09.11.2009 in e-learning

Lernen und Fortbildung ist heute enorm wichtig. Deshalb setzt sich stetig eine neue Form des Lernens durch. Das Mobile Learning. Die Fernuniversität Hagen setzt schon seid 2006 auf diese Lernmethode. Zu dieser Zeit gab es bereits die erste Veranstaltung, den „Mobile Learning Day“. Im Dezember 2009 wurde dieses Projekt fortgesetzt und neu vorgestellt. Durch die Veranstaltung sollten Experten verschiedenster Fachbereiche kommunizieren und entsprechende Umsetzungen erarbeiten.

E-Learning wird schon von vielen genutzt. Das Ziel des Mobile Learning ist es nun diese Technik in richtigem Maße auf mobile Endgeräte zu übertragen. Als Geräte kämen dafür zum Beispiel Handys, Smartphones, IPhones, PDAs, Netbooks, Mini-Notebooks, MP3-Player oder auch Navigationsgeräte in Frage. Die Schwierigkeit liegt in der Umsetzung. Die Frage ist ob es wirklich möglich ist komplexe Lernprozesse auf einem Handy oder dergleichen zu vermitteln. Dies ist zurzeit nur sehr schwer möglich.

Der Mobile Learning Day 2009 fand unter dem Förderprogramm des Bundes für Bildung und Forschung statt. Dabei war ein besonderer Punkt das prozessbezogene Informieren und Lernen in unterschiedlichen Arbeitsumgebungen.

Vor allem geht es bei diesem Projekt um die Zusammenarbeit von Experten der verschiedenen Bereiche um den Einsatz vom Mobile Learning auch in der Praxis zu realisieren. Drei marktführende Branchen wurden für den Einsatz in Praxis ausgewählt. Dazu zählt die Autoindustrie, der Dachverband der Deutschen gesetzliche Unfallversicherung und die Elektrobranche. Durch die Einführung in diese Unternehmen lässt sich das Mobile Learning auch leicht auf andere Branchen übertragen.

Damit sich das mobile Lernen wirklich im Alltag einsetzen lässt ist zum es wichtig das passende Gerät für die verschiedenen Berufe zu finden. So macht es Sinn wenn ein Kraftfahrer ein Navigationsgerät für Lernzwecke nutzen kann. Für andere ist ein PDA oder ein Handy wiederum sinnvoller. Dabei stellt sich die Frage nach der technischen Umsetzung und der Wartung. Ist es möglich Lernvideos auf dem Handy dazustellen oder wie kann man defekte am Gerät beheben ohne den entfernten Techniker aufsuchen zu müssen?

Diese Fragen widmet sich der Verbund um Lösungen zu konzipieren.